migratory man – * – migratory woman

migratory man – * – migratory woman. Grenz- und Selbsterfahrungen aus dem Alltag

Ein Projekt von PANGEA. Werkstatt der Kulturen der Welt
in Kooperation mit Volksbühne Wien, JAAPO – Verein für und von Schwarzen Frauen und Medien Kultur Haus

Soziale Grenzen sind durch ihre hohe Latenz nur schwer zu fassen. Der menschliche Alltag ist geprägt von selbstgewählten und fremdbestimmten Grenzen. Besonders in Zeiten, in denen das kulturelle Klima der oberösterreichischen Gesellschaft immer stärker im Einflussbereich kulturkonservativer und nationalistischer Parteien und dem damit einhergehenden geschlossenen Kulturverständnis steht, müssen Alltagserfahrungen von Menschen mit Migrationsbiographien ins Zentrum der Aufmerksamkeit rücken.

Migratory man – * – migratory woman will in einem kollektiven Schreibprozess insgesamt drei Theatertexte zu je 20 Minuten produzieren. Dazu werden Menschen mit Migrationsbiographie und Theaterinteresse gesucht und in gleichgeschlechtliche Gruppen eingeteilt (maximal sieben Personen pro Gruppe). „*“ ist dabei die Bezeichnung derjenigen Gruppe, in der sich Menschen zusammenschließen, die sich weder als Frau noch als Mann definieren. Alle drei Texte sollen „Grenzen“ im Sinne sozialer Ausverhandlung im Alltag unter der besonderen Berücksichtigung der Gender- Perspektive thematisieren. Die von den Teilnehmenden erstellten Theatertexte werden in Folge kollektiv produziert. Dabei übernehmen die Teilnehmenden selbst gemeinsam mit ausgewählten Schauspieler_innen die Rollen des Stücks.

Teilnehmer_innen gesucht!

Du magst Theater und hast Lust dich aktiv an der Entstehung einer Theaterproduktion zu beteiligen? Perfekt - raus aus dem Alltag und rein ins Theater!
Viele Linzer_innen haben Stress im Alltag. Oft hat der Stress nichts mit uns zu tun, sondern mit den Leuten, die uns begegnen, oder mit dem, wie das Leben in Linz halt so ist. Über euren Alltag machen wir jetzt Theater! Mach mit und erzähl deine Geschichte!

Das Community-Theater-Projekt migratory man – * – migratory woman lädt Theaterinteressierte jeder Herkunft zum gemeinsamen Theatermachen ein. Eine intensive Workshopreihe ermöglicht sicheren, spannenden und bereichernden Austausch über Grenzerfahrungen im Alltag. In einem kollektiven Schreibprozess werden danach die Ergebnisse des Grenz- und Selbsterfahrungsworkshops in insgesamt drei Theatertexte (je 20 Minuten) gegossen.

Zur Umsetzung der Texte stehen den Teilnehmenden Theaterprofis zur Verfügung. Am Ende werden die drei Texte einen gemeinsamen Theaterabend ergeben. Die Aufführungen finden an öffentlichen Orten in Linz und Umgebung statt.

Wir laden hiermit alle Interessierten herzlich ein, sich an allen Prozessen der Theaterproduktion zu beteiligen! Ob du dabei selbst deine eigene Rollen spielen oder diese Aufgabe professionellen Schauspieler_innen übergeben möchtest, bleibt ganz dir überlassen.

Du hast Interesse? Dann melde dich unter mitmachen@pangea.at mit einer kurzen Selbstbeschreibung!

Im April 2017 wollen wir mit einem Workshop zum Thema Grenz- und Selbsterfahrung beginnen. Im Anschluss begeben wir uns in die Schreibwerkstätte und produzieren unsere Texte.
Selbsterfahrungsworkshop mit Abena Twumasi (JAAPO)
Theaterworkshop (Schreiben und Spielen) mit Clara Gallistl (Theatermacherin aus Linz)

Projektstart

Im April startet das offene Theaterprojekt migratory man – * – migratory woman mit einer Workshopreihe, in der die Teilnehmer_innen individuelle Selbst- und Grenzerfahrungen reflektieren. Aus ihren Alltagsgeschichten entwickelt die hoch diverse Gruppe anschließend drei Kurzstücke, die im Sommer 2017 an unterschiedlichen Orten in Linz aufgeführt werden. Stay tuned!

Perspektiven des Alltags. Neues Oberösterreich

Im April startete das offene Theaterprojekt migratory man – * – migratory woman mit einer Workshopreihe, in der die Teilnehmer_innen individuelle Selbst- und Grenzerfahrungen reflektierten. Aus ihren Alltagsgeschichten entwickelt die hoch diverse Gruppe anschließend drei Kurzstücke, die im Sommer 2017 an unterschiedlichen Orten in Linz aufgeführt werden. Unter dem Titel Perspektiven des Alltags. Neues Oberösterreich entsteht zurzeit ein kollektiv erarbeitetes Theaterstück über latente und manifeste soziale Grenzen im oberösterreichischen Alltag. Eine Multi-Perspektive, ein Einblick in zeitgenössische Menschenleben. Ein Blick in die Zukunft des Neuen Oberösterreich.
Weitere Informationen zum Stück sowie aktuelle Aufführungstermine sind auf unserer Website unter www.pangea.at/perspektiven zu finden.

Dieses Projekt wird gefördert von: